FILMPRODUKTION VON A BIS Z

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Corona beschäftigt uns – das ist nichts Neues. Gesucht werden Lösungen, die trotz der Kontaktbeschränkungen den Betrieb zumindest teilweise aufrechterhalten können. Oft kommt man daher auf das Thema der Videoproduktion. Doch aufgrund der aktuellen Lage ist es oft schlicht nicht möglich einen externen Dienstleister zu beauftragen und man schielt schon ganz nachdenklich auf die eigene Kamera im Schrank. Warum nicht selbst machen?

Vor ein paar Tagen durfte ich aus diesem Grund eine eintägige Schulung an der Volkshochschule Heilbronn durchführen und den interessierten Mitarbeitern der Bildungseinrichtung die Arbeitsweisen einer Filmproduktion erläutern. Mit Abstand in den Sitzreihen erklärte ich die Planung und Konzeption, die Möglichkeiten der eigenen Technik sowie die Gestaltung sowohl bei der Aufnahme als auch beim Schnitt. Das Komplettpaket also.

WELCHE TECHNIK?

Ein Schwerpunkt war vor allem, die Möglichkeiten darzulegen, welche die eigene Kamera bietet – schließlich arbeitet man mit dieser und nicht mit der neben der Leinwand aufgebauten Filmkamera, die ich mitgebracht hatte. Dennoch ist es wichtig, generelle Stärken und Schwächen der Kamera zu kennen und einen Vergleich zu haben. Zusätzlich hatte ich noch meinen „Audio-Koffer“ mit zahlreichen Mikrofontypen für verschiedenste Einsatzarten dabei. Da bisher noch kein Mikrofon zur Kamera vorhanden war, konnte ich so passende Mikrofone demonstrieren und Tipps geben, wie eine gute Audioqualität gelingt.

Die Technik sollte bei einer Filmproduktion lediglich Mittel zum Zweck sein und den Inhalt bildlich verstärken. Das trifft zwar auf einen Spielfilm deutlich stärker zu, als auf ein klassisches Interview, aber die grundlegenden gestalterischen Regeln sollten dennoch beachtet werden. Am konkreten Beispiel erlernten die Teilnehmer/innen daher den Blick auf den Bildausschnitt und die Kameraposition zu lenken. Mit oft einfachen Tricks wirkt das Bild bei Beachtung der Regeln deutlich professioneller.

UND DER SCHNITT?

Gegen Ende des Tages schauten wir uns noch den Zusammenschnitt der Aufnahmen an. Angefangen bei der Sicherung der Daten und der Ordnerstruktur bis hin zur Ausgabe konnte ich Hilfestellungen geben, mit der kostenlosen Software einen ansehnlichen Film zu schneiden. Sicherlich lässt sich in der Kürze der Zeit kein Cutter ausbilden, aber die grundsätzliche Herangehensweise genügt bereits als Einstieg für eine weitere selbstständige Einarbeitung.

Eine Schulung dieser Art ist anstrengend, der Input oft enorm. Trotzdem lassen sich die wichtigsten Punkte einer jeden Filmproduktion innerhalb eines Tages in den Ansätzen besprechen. Das kann als Einstieg mit späterer eigener Einarbeitung wunderbar funktionieren.

Kontaktiere uns gerne, wenn Interesse an einer Beratung im konkreten Fall oder an einer „A-bis-Z“-Schulung besteht. Gerne unterstützen wir euch, einfache Projekte selbst umzusetzen.

Kategorie des Beitrags: IDEEN & MÖGLICHKEITEN, PROJEKTE & LÖSUNGEN

Deine Meinung zum Thema?